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Blick ins Haus
Ein Blick ins Esszimmer

Einen langen Tisch und viele Stühle – genau das braucht ein einladendes Esszimmer. Da Loki und Helmut Schmidt gern und oft Gäste hatten, trifft dies auch hier zu. Die Möbel sind aus Teakholz gefertigt und in schlichtem skandinavischem Design gehalten. Der Tisch lässt sich ausziehen und bietet dann einer noch größeren Runde Platz.

Regelmäßig traf hier von 1985 bis 2015 die von Helmut Schmidt gegründete Freitagsgesellschaft zusammen – Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst. Das gemeinsame Interesse war, auf Basis von Vorträgen über große Fragen der Zeit zu diskutieren. Dem Gesprächskreis gehörten unter anderem Siegfried Lenz, Michael Otto, Katharina Trebitsch und Volker Rühe an. Ergebnisse dieser Gespräche hat Schmidt in zwei von ihm herausgegebenen Büchern veröffentlicht: „Erkundungen. Beiträge zum Verständnis unserer Welt“ und „Vertiefungen. Neue Beiträge zum Verständnis unserer Welt“.

Das Esszimmer der Schmidts ist zudem – wie das gesamte Haus – ein Ort der Kunst. An den Wänden hängen dicht an dicht Bilder, die vor allem Hamburg und seine Nähe zum Wasser zeigen: Ansichten des Hafens, der Alster, der Elbe. Einen zentralen Platz nimmt über dem Kopf der Tafel das imposante Emil-Nolde-Gemälde „Bei der Schleuse“ ein. Auf dem Sideboard ziehen zwei Barlach-Skulpturen die Blicke auf sich.